Zusammenfassung Ratgebertexte

Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenfassung unserer Ratgebertexte. Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich noch nicht um die finale Version handelt.

Persönliche Informationen

Unter dieser Überschrift finden sich alle wichtigen Informationen sowie Kontaktdaten zu Ihrer Person. Auch eine alternative Überschrift ist hier möglich

Wichtig für den Lebenslauf ist die Angabe von Vorname und Nachname. Zudem ist es wichtig, die Adresse anzugeben, unter der man sie schriftlich erreichen kann. Die Adresse besteht aus einer Angabe zu Straße, Hausnummer, Postleitzahl und dem dazugehörigen Ort. Bei kleinen oder unbekannten Ortschaften kann die nächstgrößere Stadt oder das Bundesland als Orientierungshilfe angegeben werden, z. B Prutting bei Rosenheim

Für den Arbeitgeber ist es wichtig, Sie bei Interesse erreichen zu können. Geben Sie deswegen eine Telefonnummer an, unter der Sie gut erreichbar sind. Hier bieten sich besonders Festnetznummern an, da auf dem Handy stets das Risiko von unerwünschten Hintergrundgeräuschen auftreten kann. Dies kann bei einem Gespräch mit dem zukünftigen Arbeitgeber unprofessionell und schlecht vorbereitet wirken

Die Angabe des Geburtslands ist nur wichtig, wenn Sie im Ausland geboren sind. Ländernamen immer in der Sprache der Bewerbung verwenden

Bei der Angabe Ihrer Telefonnummer sollten Sie darauf achten, dass bei einem Anruf Ihres zukünftigen Arbeitgebers keine unerwünschten Hintergrundgeräusche auftreten. Dies kann unprofessionell und schlecht vorbereitet wirken. Deswegen empfiehlt sich, wenn möglich, die Angabe einer Festnetznummer.

Bezüglich Ihres Familienstands kann man z. B „ledig“, „unverheiratet“ oder „verheiratet“ angeben. Angaben sind jedoch nicht unbedingt notwendig. Angaben wie „verlobt“, „geschieden“ oder „wieder verheiratet“ sollten nicht verwendet werden. Wer Kinder hat, kann dies hier unterbringen: zum Beispiel „verheiratet, zwei Kinder“

Geben Sie immer auch Ihren Geburtsort an. Zur genaueren Spezifizierung kann hier bei unbekannten Orten das Bundesland oder die nächstgrößere Stadt ergänzt werden

Angaben zu Staatsangehörigkeit sind nur dann von Interesse, wenn Sie Ausländer sind bzw. sich für eine Stelle im Ausland bewerben.
Die Angabe einer Faxnummer ist in Zeiten von Email nicht mehr unbedingt erforderlich. Für den Kontakt mit dem zukünftigen Arbeitgerber zunehmend wichtig ist die Email-Adresse. Geben Sie eine professionelle Email-Adresse an, zum Beispiel Vorname. Nachname@gmx.de. Unseriös wirken Email-Adressen mit Spitznamen, ‚originellen’ Namens-Verfremdungen oder ähnlichem

Schule

In diesen Bereich schreiben Sie die verschiedenen Stationen Ihrer schulischen und akademischen Laufbahn.
Starten Sie mit dem Namen der Schule. Dieser sollte absolut genau angegeben werden, also zum Beispiel auch den Schultyp (z. B Realschule oder Gymnasium) beinhalten. Zudem sollten Sie auch hier bei unbekannten Orten die nächstgrößere Stadt bzw. das Bundesland mit angeben.
Geben Sie genau an, welchen Abschlusse sie dort abgelegt haben, zum Beispiel Mittlere Reife oder Abitur.
Nennen Sie zudem Ihre Durchschnittsnote. Es ist bei einer unterdurchschnittlichen Leistung auch möglich, nur den Abschluss, nicht jedoch die Durchschnittsnote anzugeben.
Das Land, in dem sich die Schule befindet, sollte nur genannt werden, wenn es sich um eine Schule im Ausland handelt Den Typ der Schule genau angeben (z. B Realschule oder Gymnasium, falls nicht schon aus dem Namen der Schule ablesbar) Es gibt zudem die Möglichkeit, weitere Einzelheiten zu Ihrer Schulzeit offenzulegen, wie besondere Leistungen oder Schwerpunkte.
Sowohl Beginn als auch Ende der Schulzeit sollten immer so exakt wie möglich, also mit Angabe von Monat und Jahr angezeigt werden.

Universität

Name und Typ der Universität genau angeben (z. B Universität oder Fachhochschule). Folgende Probleme können in diesem Bereich vorliegen:

Studienfachwechsel: Ein Wechsel des Studienfaches sollte angegeben werden. Überlegen Sie sich, wie Sie den Wechsel im Bewerbungsgespräch überzeugend begründen.

Studienabbruch: Ein Studienabbruch sollte nicht explizit hervorgehoben, sondern durch Umstrukturierungen im Lebenslauf überspielt werden. Möglich ist z. B. eine Einteilung des Lebenslaufes in größere Phasen. Zudem sollten Kenntnisse, besondere (für die angestrebte Stelle relevante) Fertigkeiten und Erfahrungen sowie die bisherige Berufserfahrung besonders hervorgehoben werden.

Lange Studienzeit: Verdeutlichen Sie, warum die Verlängerung Ihrer Studienzeit sinnvoll und nützlich war, zum Beispiel durch Mitarbeit an Projekten, Praktika, Auslands- oder Praxissemester.

Bei älteren Bewerbern reicht es aus, statt der Zeitspanne jeweils nur die Art des Abschlusses mitzuteilen

Ort und Namen der Universität genau angeben. Studienfach und evtl. Schwerpunkte sowie ggf. Thema der Examensarbeit angeben. Art des Abschlusses zusammen mit der Durchschnittsnote angeben. Falls noch kein Abschluss erreicht wurde: relevante Daten bis zu jetzigem Zeitpunkt, zum Beispiel Angabe zum Bestehen der Zwischenprüfung. Es kann sich bei einer unterdurchschnittlichen Leistung empfehlen, nur den Abschluss, nicht jedoch die Durchschnittsnote anzugeben. Bei höherem Alter ist es nicht mehr notwendig, nähere Angaben zu Studiendetails zu machen.

Das Land sollte nur genannt werden, wenn es sich um eine Universität im Ausland handelt

Eine Beschreibung der außerakademischen Aktivitäten, wie der Übernahme von Tutortätigkeiten angeben. Anderweitiges Engagement an der Universität oder in anderen Bereichen schildern, falls für die angestrebte Stelle relevant.
Beginn und Ende des Studiums mit Monat und Jahr angeben.

Berufserfahrung

Firmenname und Ort des Arbeitgebers genau angeben. Genaue Bezeichnung der Tätigkeit (Position/Funktion) sowie Abteilung nennen.
Das Land sollte nur genannt werden, wenn es sich um eine Arbeitsstelle im Ausland handelt.
Besondere berufliche Schwerpunkte sowie durch den Beruf erworbene spezielle Fähigkeiten können hier dargestellt werden.
Beginn und Ende der Tätigkeit tages- oder zumindest monatsgenau angeben

Weitere Ausbildung

Soziales Engagement und Ehrenämter zeigen dem Arbeitgeber unter anderem, wie Sie Ihre Freizeit gestalten und für welche Themen Sie sich neben dem Beruf noch interessieren. Geben Sie immer den genauen Namen der Einrichtung sowie den Ort an, an dem sie ihr Engagement betreiben, das Land nur, wenn es sich um Engagement im Ausland handelt. Besondere Schwerpunkte Ihrer Arbeit, Details über Projekte sowie erworbene Fähigkeiten sollten Sie auf jeden Fall darstellen. Beginn und Ende der Tätigkeit mit Monat und Jahr angeben

Bundeswehr / Zivildienst

Dieser Eintrag kann auch in den Bereich „Schule bzw. Ausbildung“ integriert werden. Einsatzort, Einsatzbereich sowie die genaue Bezeichnung der Funktion (ggf. mit Erläuterung) sollte dargestellt werden. Beginn und Ende der Tätigkeit jeweils mit Monat und Jahr angeben. Zusatzqualifikationen, auch spezielle Führerscheine o.ä., die während des Zivildienstes bzw. Wehrdienstes erworben worden sind, sollten nicht vergessen werden. Geben Sie genau an, in welcher Einrichtung und in welcher Stadt Sie Bundeswehr / Zivildienst abgeleistet haben. Das Land sollte nur genannt werden, wenn der Wehr- Zivildienst im Ausland abgeleistet wurde.
Besondere Schwerpunkte Ihrer Arbeit, Details über Projekte oder eventuelle Auslandseinsätze sowie erworbene Fähigkeiten sollten Sie unbedingt darstellen. Beginn und Ende der Tätigkeit mit Monat und Jahr angeben.

Abschlussarbeit

Inhalt der Arbeit kann hier näher erläutert werden. Beginn und Ende der Arbeit mit Monat und Jahr angeben.

Stipendien

Hier können Auszeichnungen sowie erhaltene Stipendien oder andere Ehrungen angegeben werden.
Eine Beschreibung, zum Beispiel zur Art des Stipendiums oder die Modalitäten der Vergabe (Hochbegabten-Stipendium o.ä.), kann hier gegeben werden.
Geben Sie auch an, durch welche Organisation / Institution Sie Ihr Stipendium erhalten haben. Beginn und Ende des Stipendiums mit Monat und Jahr angeben.

Studentische Hilfskraft

Genauen Namen der Universität sowie Tätikeitsbezeichnung (z.B. Wissenschaftliche Hilfskraft o. ä.) angeben. Besondere berufliche Schwerpunkte sowie durch den Beruf erworbene Fähigkeiten können hier unter anderem dargestellt werden. Geben Sie immer genau an, an welchem Lehrstuhl / Institut Sie in welcher Funktion gearbeitet haben. Zeiträume tages- oder zumindest monatsgenau angeben.

Abschluss

Geben Sie den Namen der Einrichtung an, an der Sie Ihren Abschluss gemacht haben.
Fügen Sie den Notendurchschnitt so genau wie möglich hinzu. Zeigen Sie genau die Art des Abschlusses.
Wenn erwähnenswert, können Sie durchaus auch eine Beschreibung hinzufügen. Vergessen Sie nicht, das Datum des Abschlusses anzufügen.

Sprachkenntnis

Geben Sie je eine Sprache pro Feld ein. Möchten Sie weitere Sprachen eingeben, erstellen Sie bitte einen weitere Kategorie. Kenntnisstand genau und realistisch benennen. Einteilung in: Grundkenntnisse, Gut, Sehr Gut, Verhandlungssicher, Muttersprache; Unterteilung in Wort und Schrift.

Veröffentlichungen

Bei Bewerbungen im akademischen Bereich ist die Angabe von Fachveröffentlichungen in der Regel sinnvoll. Geben Sie genau Titel und Erscheinungsdatum der Veröffentlichung an sowie den Verlag, in dem die Veröffentlichung erschienen ist.
Wichtige inhaltliche Details über Ihre Veröffentlichung sollten Sie immer hinzufügen, genauso wie weitere Autoren benennen.

Hobbies und Interessen

Achten Sie bei diesem Punkt darauf, nur einige wenige Hobbies und Interessen anzugeben und nicht eine lange Liste, die für den Arbeitgeber nicht von Interesse ist.
Sie sollten sich stets überlegen, wie sie Ihre Freizeitaktivitäten darstellen. Dabei sollte vor allem darauf geachtet werden, dass nicht der Eindruck einer übermäßigen Belastung durch eine große Anzahl verschiedener Sportarten entsteht. Auch bei verletzungsintensiven Sportarten könnte der Arbeitgeber misstrauisch werden. Sportarten die jedoch immer bedenkenlos angegeben werden können sind solche, die zur körperlichen Entspannung beitragen, wie zum Beispiel Yoga.

Ausbildung

In diesen Bereich schreiben Sie Details zu Ihrer Berufsausbildung. Auch Details über Führerscheine (falls für die jeweilige Stelle relevant), Fortbildungen und EDV Kenntnisse (Computerprogramme einzeln aufzählen. Kenntnisstand genau und realistisch benennen, zum Beispiel durch „ständig in Anwendung“) können hier untergebracht werden. Zeiträume tages- oder zumindest monatsgenau angeben. Die Art der Ausbildung sowie den Namen der Ausbildungsstätte genau angeben, ebenso wie den Ort.
Das Land sollte nur genannt werden, wenn die Ausbildung im Ausland stattgefunden hat.
Zudem können Sie Details, Schwerpunkte oder besondere, während der Ausbildung erworbene Kenntnisse besonders herausheben.

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